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Neuerscheinung: Bis ans Limit - und darüber hinaus: Faszination Extremsport
Rezensionen zum Buch von Iris Hadbawnik

>> triathlon training: Grenzerfahrungen zum Miterleben

Zehn Menschen, zehn Sportarten, zehn Geschichten - und ein Ziel: das Extreme erleben, in Extremen leben. Wann packt einen Base-Jumper die Angst? Wie reagiert eine Kayakerin, wenn sie von einem Hai attackiert wird? Kann man 20 Ironmans in 20 Tagen schaffen? Und wie kommt ein Nomadenkind zum Marathonlauf?

In "Bis ans Limit - und darüber hinaus" porträtiert die Triathletin Iris Hadbawnik zehn Extremsportler, vom Ultratriathleten zum Wüstenmarathoni. Was treibt diese Menschen an und welche Abenteuer erleben sie? Auf den farbig bebilderten Seiten erfahren Sie Antworten von einer Abenteuerläuferin, dem Ultratriathleten Beat Knechtle, einem Wissenschaftler, einem Alpinisten, einem Fallschirmspringer, einer Kayakerin, Apnoetaucher Tom Sietas und Ausdauerfreak Stefan Schlett.

Falls Sie danach selbst die Abenteuerlust gepackt hat, finden Sie im zweiten Teil dieses Motivationskicks in Buchform alles über die zehn interessantesten Extremsport-Events in der ganzen Welt.

triathlon training, Ausgabe Nr. 31
Januar 2012

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>> Rezension auf Amazon.de: Highlight mit Herzblut - auch für Nichtsportler

Ein tolles Buch! Warum? Weil mich das Buch bereits nach wenigen Seiten fesselte, und das passiert selten und spricht für sich. Ich war gefesselt in einer "etwas anderen" Welt - der des Extremsports.

Hier geht es aber im Kern nicht um ein (selbst für mich als Marathoni und Sportler eher doch langweiliges) höher-schneller-weiter der sportlichen Erfolge. Sondern mich interessiert der "Typ Mensch" dahinter. Wie kommt jemand beispielsweise dazu, einen x-fachen "großen" Triathlon zu machen oder hunderte Kilometer durch die Wüste zu laufen?
Und Wahnsinn: Das sind irgendwie ganz normale Leute mit einem großen Ziel. Nur dass diese ihr Ziel dann wohl auch konsequent verfolgen ...

Zehn Extremsportler kommen zu Wort, puuh, da wird es auch für den Leser nie langweilig. Ich habe mich dabei ertappt, mir ein, zwei Leute rauszusuchen, die mir irgendwie besonders symphatisch waren (oder in die ich mich vielleicht auch nur besonders gut reinversetzen konnte, wer weiß?!).

Mein Resumée?
Spannendes aus einer tollen anderen Welt! Absolut empfehlenswert!

Günni
31. Dezember 2011

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>> Rezension auf Amazon.de: Für mich ein extrem gutes Buch über Extremsport!

Ein wirklich tolles Buch über den sogenannten Extremsport. Da es im Gegensatz zu vielen anderen Büchern aus diesem Bereich sehr spannend und unterhaltsam geschrieben ist, kann ich es nur jedem empfehlen der selbst Sport treibt und nicht nur, wenn er zu extremem neigt. Die Autorin porträtiert 10 Sportler die ihre Leidenschaft, den Sport, ziemlich extrem ausüben. Aber sie erzählt nicht nur ihre sportlichen "Heldentaten" sondern lässt auch bisschen was über das private Leben der Sportler raus und das ist meist sehr unspektakulär und voll mit vielen anderen Dingen. Desweiteren gibt es noch Infos über ein paar Klassiker unter den Ausdauersport Events weltweit. Ich lese sehr gerne Bücher von und über Sportler, hauptsächlich aus dem Ausdauersport, dies ist sicher eines der besten - absolut empfehlenswert.

O. Eisele "- spacetraveller -"
28. Dezember 2011

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>> Pfälzischer Merkur: Von Typen, die bis an ihre Grenzen und darüber hinaus gehen

Der Faszination des Extremsports geht Iris Hadbawnik in dem Buch "Bis ans Limit - und darüber hinaus" auf den Grund. Die Autorin, die selbst als Ultraläuferin aktiv ist, porträtiert zehn außergewöhnliche Frauen und Männer, die in den unterschiedlichsten Disziplinen schier Unvorstellbares leisten, um zu erfahren, was diese "antreibt". Man erfährt, warum sie zu Fuß eine Wüste durchqueren, mit dem Kajak ganze Kontinente umrunden, mit dem Fahrrad riesige Distanzen überbrücken, von Felsen und Hochhäusern springen, die höchsten Berge der Erde besteigen oder ohne Sauerstoffgerät in die Tiefen der Meere tauchen. In einem Serviceteil werden interessante Extremsport-Veranstaltungen in aller Welt vorgestellt. in

Iris Hadbawnik: Bis ans Limit - und darüber hinaus, Verlag Die Werkstatt, Göttingen 2011, 224 Seiten, ISBN 978-3-89533-765-9, 19,90 Euro.

19.12.2011

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>> Laufticker.de: Buchtipp: Bis ans Limit und darüber hinaus
Iris Hadbawnik: bis ans Limit und darüber hinaus
gelesen von Elke Bölts

Was auch immer man im Leben erreichen will, in den seltensten Fällen fällt es einem in den Schoß. Auf dem Weg zum Erfolg braucht es vor allen Dingen eines: Leidenschaft. Das gilt für den Beruf, aber noch weit mehr für den Sport. 

Oft werden sie als Verrückte oder als „ewig Getriebene“ bezeichnet. Je nachdem welche Sportart sie betreiben, spielen sie auch mit ihrem Leben und verlangen ihren Familien viel ab. Extremsportler, was sind das für Menschen? 

Sie absolvieren einen zehnfachen Ironman-Triathlon, hangeln sich an Eiswänden in schwindelnde Höhen oder umrunden mit dem Kajak ganze Kontinente. Sie vollbringen Leistungen im Grenzbereich menschlicher Fähigkeiten. Was treibt sie dazu, sich gefährlichsten Herausforderungen und körperlichen Qualen auszusetzen? Was ist Extremsport, oder wann ist man überhaupt ein Extremsportler? Wie trainieren sie? Und wie finden sie dabei noch Zeit für Beruf und Familie? Ist Extremsport ansteckend?

Diese letzte Frage stellte sich die Autorin des Buches, Iris Hadbawnik schon immer.

Sie selbst kam durch ein nachhaltiges Erlebnis zum Extremsport. 2004 war sie eigentlich nur als Zuschauerin in Frankfurt am Main, beim Ironman Germany. In einer Zeit von 15 Stunden müssen die drei Disziplinen, Schwimmen -Radfahren und Laufen absolviert werden. Die erste Disziplin das Schwimmen, muss jedoch in einer Zeit von 2 Stunden und 20 Minuten beendet sein. Wem dies nicht gelingt, für den ist der Wettkampf bereits zu diesem Zeitpunkt zu Ende. Und der große Traum vom Erreichen der Ziellinie des Ironman, zerplatzt innerhalb von Sekunden wie eine riesige Seifenblase.  

Wie heißt es im Buch so schön… 

….der letzte Athlet ist noch im Wasser. Daumen drücken! Die Zeit ist knapp! Verdammt knapp! Benommen und noch etwas wacklig auf den Beinen erreicht er schließlich das Ufer und auf die Sekunde genau hat er das Zeitlimit geschafft….! 

Dieses Erlebnis, sowie die Euphorie und Begeisterung der Zuschauer, die den stolzen Athleten (Jahrgang 1930) unter tosendem Applaus feierten, war für Iris Hadbawnik der Grundstein für ihre „Faszination Extremsport“.

Und somit konnte sie sich ihre Frage, die sie sich immer wieder stellte, ob Extremsport anstecken ist, mit einem klaren JA beantworten. Seit über zehn Jahren läuft sie nun schon selbst, nahm an zahlreichen Marathonläufen teil und bewältigte zweimal den Ironman. Heute absolviert sie mit Leidenschaft Ultraläufe aller Art und bietet Lauf- und Triathlontraining als Personal Trainerin an.

Insgesamt 10 Sportler erzählen ihre Geschichte, wie sie zum Extremsport gekommen sind, was sie antreibt und vor allem warum? 

Da ist z. B. Brigid Wefelnberg, die Ultraläufe der besonderen Art absolviert; durch die Wüste, auf der Chinesischen Mauer oder am Polarkreis. 

Oder Beat Knechtle „the King of Ultratriathlon“ Ultratriathlon ist  die dreifache Ironman-Distanz. 11,4 km Schwimmen, 540 km Radfahren und zum Schluss noch ein Marathon von 126,62 km.

Guido Kunze wiederum radelte in sieben Tagen und 19 Stunden 4.000 km quer durch Australien, womit er einen neuen Guinness-Rekord aufgestellt hat. 

Und B.A.S.E.- Jumper Hannes Kraft ist immer auf der Suche nach neuen außergewöhnlichen Absprungpunkten, sei es ein Canyon in Amerika oder der Pekinger Fernsehturm. 

Während es den einen darum geht, die eigenen Grenzen auszutesten, wollen andere Abstand vom Alltag gewinnen, die Natur erleben. Wieder andere betreiben Extremsport im Dienste der Wissenschaft. So wanderte z. B.  der Sportwissenschaftler Frank Hülsemann 600km durch die Atacamawüste in Chile, um zu erforschen, wie der Energie- und Wasserhaushalt des menschlichen Organismus unter Extrembelastung reagiert. 

William James ein US-amerikanischer Psychologe und Philosoph schrieb einmal zu der Frage nach dem Warum… 

…„Jenseits der extremsten Erschöpfung und Qual stoßen wir möglicherweise auf ein Ausmaß an Mühelosigkeit und Kraft, das wir uns so nie erträumt hatten; auf Quellen der Stärke, die niemals in Anspruch genommen wurden, weil wir niemals die Hindernisse überwinden.“ 

Wer einmal eintauchen möchte in die Welt der Extremsportler, oder diese einfach besser verstehen möchte, sollte sich dieses 224 Seiten lange Buch für 19,90 € kaufen.

17.12.2011

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>> TRIFORYOU: Buchtipps: Bis ans Limit - und darüber hinaus. Faszination Extremsport

Iris Hadbawnik porträtiert in ihrem Buch zehn Extremsportler, auch Stefan Schlett als Autor in diesem Buch.

Sehr empfehlenswert als Weihnachtsgeschenk für einen Ausdauersportler.

Dezember 2011

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>> Rhein-Neckar-Zeitung: Sport am Limit führt durch tiefe Täler

In diesem Artikel der Rhein-Neckar-Zeitung wird die Triathlon-Dokumentation "I against me" (DVD) von Dennis Wachter und Adam Kulewitz vorgestellt. Darin heißt es:

[..] Wem der Film Appetit auf weitere Grenzerfahrungen macht, dem sei Iris Hadbawniks Buch "Bis ans Limit" empfohlen. Sie porträtiert zehn Extremsportler, die nach einem normalen Triathlon erst so richtig in Fahrt kommen.

Von Roland Karle
15.12.2011

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>> SPIRIDON Laufmagazin: Was ist extrem?
Wenn wir mal wieder in SPIRIDON einen Beitrag über extreme Ultraläufe gebracht haben, z.B. von Stefan Schlett, haben sich schon mal Leser beschwert und geschrieben oder telefoniert: "Das ist doch unnormal!" Meine Antwort war: "Da seht ihr erst, wie normal Marathonlauf ist".

Die begeisterte Seiteneinsteigerin Iris Hadbawnik fand bei ihren Recherchen ebenfalls heraus, dass alles, was als extrem gilt, über das hinausgeht, das man selber so treibt. Sie selbst begann als Zuschauerin des Ironman in Frankfurt ihre eigenen Ultra-Aktivitäten.

Das Buch bietet ein recht interessantes Sammelsurium von Poträts diverser Extremsportler, wobei die bekanntesten wie Hubert Schwarz (Vorwortschreiber) oder Reinhold Messner (öfter zitiert) nicht erfasst sind. Im Anhang sind dann einige Rennen ausführlich beschrieben, um die es u.a. hier geht: Marathon des Sables (Wüsten-Etappenlauf ca. 240 km), Crocodile Trophy (ein MTB-Rennen), RAAM Race Across America (Rad 4.830 km), Norseman Xtreme (unbekannter Ironman-Wettbewerb in Norwegen), Deca-Triathlon Monterrey, Ice Climbing Festival, Berliner Meisterschaft im Apnoe-Tauchen, Sea Challenge Fyn (Kajak 300 km, 7 Etappen).

Da sieht man schon, wo sich die sehr ausgedünnte Klientel betätigt. Dabei geht es weniger um einträgliche Preisgelder, als um hohe Startgelder, die irgendwie aufgebracht werden müssen. Da gibt es interessante Einblicke, wie die in Freiburg lebende Abenteuerläuferin Brigid Wefelnberg, eine alleinerziehende Mutter zweier Kinder, als Anhalterin einen potenten Sponsor fand oder wie der Ultrapionier Stefan Schlett sich seit seiner Bundeswehrzeit ohne festes Einkommen durchschlägt. Oder Frank Hülsemann, der 2009 eine drei Wochen lange "Tour de Pfand" über 2.500 km auf dem Rad bestritt, bei der er sich lediglich durch unterwegs eingesammelte Pfandflaschen finanzierte. Keine Kunst, wenn man schon mal solo durch die Atacama-Wüste in Chile gelaufen ist. Auf der anderen Seite steht ein voll im Beruf stehender Mediziner mit Familie, wie Beat Knechtle aus St. Gallen, der seine wissenschaftlichen Erkenntnisse auf den eigenen Körper und seine Starts beim Triple-Ironman erfolgreich umsetzt.

Fast allen gemeinsam ist, dass sie Mitte der 60er Jahre geboren sind, mit den sportlichen Umbrüchen Mitte der 80er ihre Lebensperspektive geändert haben.

All diesen Menschen ist ferner gemeinsam: mit überbordender Vitalität scheinen sie dem Leben furchtlos gegenüber zu treten, was gar nicht so schlecht ist bei der allgemeinen Zukunftsangst in unseren Breiten.

Die Autorin führt erklärend einen alten Psychologen und Philosophen an, den Amerikaner William James (1842-1910): "Jenseits der extremsten Erschöpfung und Qual stoßen wir möglicherweise auf ein Ausmaß von Mühelosigkeit und Kraft, das wir uns so nie erträumt hätten; auf Quellen der Stärke, die niemals in Anspruch genommen wurden, weil wir niemals die Hinternisse überwinden."

M. St.
11/2011

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>> Main Echo: Über die Grenzen und viel weiter
Sportbuch: Iris Hadbawnik porträtiert den Kleinostheimer Stefan Schlett und andere sportliche Extremisten

Was treibt Menschen an, einen zehnfachen Ironman-Triathlon zu durchleiden? Warum taucht Tom Sietas immer wieder schier unendlich lange ohne Sauerstoffflasche ab? Und warum muss der Kleinostheimer Stefan Schlett auf allen Ausdauerhochzeiten dieser Erde tanzen?

Iris Hadbawnik, selbst Ultraläuferin, hat zehn Männer und Frauen porträtiert, die sich dem Extremsport verschrieben haben - darunter auch Schlett und Sietas. Zutage gekommen sind vielschichtige Lebensläufe und -einstellungen, die mehr als eine Antwort auf das Warum geben.

Beispiel Schlett: Seit seiner Bundeswehrzeit habe er "nie wieder ein geregeltes Leben geführt", sagte er der Autorin. Eigentlich war der Kleinostheimer mit einer Marathon-Bestzeit von 2:44 Stunden immer zu langsam, um Erster zu sein. Und dennoch war er das oft. Schletts imposante Erfolgsliste verrät, dass er erster Deutscher war, der den Badwater-Lauf absolvierte, und erster Deutscher, der auf allen sieben (!) Kontinenten einen Marathon hinter sich gebracht hat. Und auch bei der Premiere des Deca-Triathlons, also des zehnfachen Ironmans, im Jahr 1992 durfte "Ultraschlett", wie er in der Ausdauerszene genannt wird, nicht fehlen. Und warum das Ganze? Das "Eindringen in bisher unbekannte Grenzbereiche" und schlicht, die Suche nach Glücksgefühlen haben ihn angetrieben. "Die meisten Menschen träumen ihr Leben, aber ich lebe meine Träume". Ein paar hat er noch zu verwirklichen, steht im Buch.

as
01.12.2011

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Der Faszination des Extremsports geht Iris Hadbawnik in dem Buch "Bis ans Limit - und darüber hinaus" auf den Grund. Die Autorin, die selbst als Ultraläuferin aktiv ist, porträtiert zehn außergewöhnliche Frauen und Männer, die in den unterschiedlichsten Disziplinen schier Unvorstellbares leisten, um zu erfahren, was diese "antreibt". Man erfährt, warum sie zu Fuß eine Wüste durchqueren, mit dem Kajak ganze Kontinente umrunden, mit dem Fahrrad riesige Distanzen überbrücken, von Felsen und Hochhäusern springen, die höchsten Berge der Erde besteigen oder ohne Sauerstoffgerät in die Tiefen der Meere tauchen. In einem Serviceteil werden interessante Extremsport-Veranstaltungen in aller Welt vorgestellt. in

Iris Hadbawnik: Bis ans Limit - und darüber hinaus, Verlag Die Werkstatt, Göttingen 2011, 224 Seiten, ISBN 978-3-89533-765-9, 19,90 Euro.

30.11.2011

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„Lauter Irre!“ So beurteilen viele Menschen Extremsportler, die nur mit einem Rucksack bepackt 240 Kilometer durch die Wüste laufen, Speed-Besteigungen auf die höchsten Gipfel der Welt unternehmen oder zwölftägige Radrennen quer durch die USA absolvieren. Die Frage, was diese Menschen zu solchen Leistungen an treibt, steht im Raum. Iris Hadbawnik versucht in ihrem Buch Antworten zu finden und räumt dabei gleichzeitig mit Vorurteilen auf.

Anhand eines gut recherchierten Einstiegs, der um die Fragen „Was ist Extremsport eigentlich?“ und „Warum machen Menschen so etwas?“ kreist, führt Iris Hadbawnik auf den Kern des Buches hin. Den Leser erwarten dort zehn Portraits von faszinierenden Persönlichkeiten, die sich – nicht nur sportlich gesehen – großen Herausforderungen stellen und sich im Grenzbereich ihrer körperlichen und mentalen Belastbarkeit bewegen. Schließlich stellt Hadbawnik im dritten Teil ihres Buches bedeutende Extremsport-Wettkämpfe vor.

Was ist Extremsport?

Zur Beantwortung dieser Frage versucht Iris Hadbawnik sich an Definitionen aus etymologischer Sicht und berücksichtigt Umfragen sowie Aussagen von „Extremsportlern“, die sich selbst oft gar nicht als extrem wahrnehmen oder bezeichnen. Denn das, was als extrem gilt, ist auch eine Frage des Vergleichs – oft empfinden wir das als extrem, was der andere mehr macht als man selbst – und verändert sich von mit der Zeit. So galt es vor einem Jahrzehnt noch als extrem einen Marathon zu laufen – heute ist dies nahezu ein Volkssport.

Die Frage nach dem Warum

Was bringt die Menschen dazu, große physische Strapazen auf sich zu nehmen und hohe Risiken für Gesundheit oder sogar das Leben einzugehen? Hadbawnik spricht mit unterschiedlichen Sportlern über ihre Motivation und ihren Umgang mit gescheiterten Projekten, wie zum Beispiel dem Bergsteiger Christian Stangl. Der Österreicher musste nach einem Versuch den K2 zu besteigen einräumen, dass er den Gipfel nie erreichte, sondern sich lediglich in einer Art Trancezustand einbildete, den Berg bezwungen zu haben. Die Presse hatte seinen mutmaßlichen Erfolg bereits gefeiert.

Extremsportler-Portraits

Im Zentrum des Buches stehen die Geschichten einzelner Extremsportler, die sich als sehr disziplinierte, intelligente Menschen mit großem Organisationstalent präsentieren. Viele schaffen es, Beruf, Familie und langwieriges Training sowie mehrwöchige Wettkämpfe unter einen Hut zu bringen. So auch die gebürtige Amerikanerin Brigid Welfenberg, die mit 20 Jahren nach Deutschland kam und studierte. Heute ist sie alleinerziehende Mutter, koordiniert ihr Ausdauertraining rund um Kinder und Beruf und startet regelmäßig beim Marathon des Sables in Marokko (240km durch die Wüste in sechs Etappen) und anderen Wüstenläufen. Wie sie das hohe Startgeld von 3000 Euro auftreibt wird amüsant geschildert, hatte Brigid doch enormes Glück – dank eines verpassten Buses…

Auch Guido Kunze ging in Marokko an den Start, musste bei seiner ersten Teilnahme 2001 allerdings bitteres Lehrgeld bezahlen, da er die Verhältnisse in der Wüste unterschätzte. Er brach zusammen und wurde nur durch Glück von einem Fernsehteam völlig erschöpft und orientierungslos aufgefunden. Doch ein Jahr nach diesem Erlebnis ging Kunze wieder an den Start. Ausführlich erzählt Hadbawnik von seinen faszinierenden Erfahrungen beim „Race Across America“ – unvorstellbare 5000 Kilometer mit dem Rad von der Ost- bis zur Westküste mit einer Gesamthöhendifferenz von über 30000 Höhenmetern. Seine Familie begleitete ihn als Teil des Betreuerteams auf der Höllentour, bei der er mit tauben Händen, extremen Temperaturschwankungen und Tornados zu kämpfen hatte. Nach zwölf Tagen und 37 Minuten erreichte er das Ziel.

Zwei von insgesamt zehn Persönlichkeiten, deren Leistungen man selbst als Skeptiker des Extremsports anerkennen muss. Vorgestellt werden außerdem Ultratriathlet Beat Knechtle, Wissenschaftler und Ausdauer-Fanatiker Frank Hülsemann, Alpinist Kurt Diemberger, Extremkletterin Ines Papert, BASE-Jumper Hannes Kraft, Kajakerin Freya Hoffmeister, Apnoe-Taucher Tom Sietas und Multi-Sportler Stefan Schlett.

Bedeutende Extremsport Wettkämpfe

Im dritten Teil des Buches liefert Iris Hadbawnik einen Überblick bedeutender Extremsport-Wettkämpfe, wie die bereits angesprochenen „Marathon des Sables“ und das „Race Across America“, aber auch der „Badwater Ultramarathon“. Dazu gibt es Infos über die Streckenführung, Teilnahmegebühren und -voraussetzungen, Siegerzeiten, Ausrüstung etc. sowie Besonderheiten des Wettkampfes und Tipps von anderen Sportlern, die bereits teilgenommen haben. Hilfreich für Sportler, die beim Lesen des Buches vielleicht auf den Geschmack gekommen sind.

Fazit

Iris Hadbawnik, selbst zweimalige Ironman-Finisherin, gelingt es, ihre Faszination für den Extremsport unterhaltsame und fesselnde Weise zu vermitteln. Ob sie bei Skeptikern alle Vorurteile ausräumen kann, ist fraglich. Spannend ist das Buch jedenfalls auch für diejenigen, die gerne die Köpfe schütteln über überdimensionale Streckenlängen, Höhenmeterangaben oder Klimahinweise bei Wettkämpfen wie „Die Tageshöchsttemperaturen können bis zu 55 Grad Celsius erreichen. Auch in der Nacht sinken die Temperaturen nicht merklich unter 30 Grad.“

Über das Buch

Iris Hadbawnik (2011). „Bis ans Limit und darüber hinaus. Faszination Extremsport.“ 1.Auflage. Broschiert, 224 Seiten. Verlag Die Werkstatt GmbH: Göttingen. Preis: 19,90 Euro.

Alexandra Grauvogl
28.11.2011

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>> Der Dreisamtäler: Buchtipp: Bis ans Limit - und darüber hinaus

Sie absolvieren einen zehnfachen Ironman-Triathlon, hangeln sich an Eiswänden in schwindelnde Höhen oder umrunden mit dem Kajak ganze Kontinente. Extremsportler vollbringen Leistungen im Grenzbereich menschlicher Fähigkeiten. Was treibt diese Menschen dazu, sich gefährlichsten Herausforderungen und körperlichen Qualen auszusetzen? Wie trainieren sie? Und wie finden sie dabei noch Zeit für Beruf und Familie?

Iris Hadbawnik, selbst Ultraläuferin, porträtiert in dem soeben erschienenen Buch "Bis ans Limit – und darüber hinaus" zehn dieser außergewöhnlichen Frauen und Männer. Da ist z.B. die Amerikanerin Brigid Wefelnberg, die in Freiburg-Munzingen lebt und bevorzugt im Gebiet rund um den Stollenbach trainiert. Sie absolviert Ultraläufe der besonderen Art: durch die Wüste, auf der Chinesischen Mauer oder am Polarkreis. Guido Kunze wiederum radelte in sieben Tagen und 19 Stunden 4.000 km quer durch Australien – neuer Guinness-Rekord! Und B.A.S.E.-Jumper Hannes Kraft ist immer auf der Suche nach neuen außergewöhnlichen Absprungpunkten, sei’s ein Canyon in Amerika oder der Pekinger Fernsehturm.
Während es den einen darum geht, die eigenen Grenzen auszutesten, wollen andere Abstand vom Alltag gewinnen, die Natur erleben. Wieder andere betreiben Extremsport im Dienste der Wissenschaft: So wanderte der Sportwissenschaftler Frank Hülseman 600 km durch die Atacamawüste in Chile, um zu erforschen, wie der Energie- und Wasserhaushalt des menschlichen Organismus unter Extrembelastung reagiert.
Tolle Bilder und Informationen zu den interessantesten Extremsport-Events der Welt, darunter der "Marathon des Sables" oder das "Race Across America", runden dieses spannende Buch ab, das Einblicke in eine faszinierende Welt gewährt, von der viele "normale" Sportler träumen, ohne sich selbst hineinzuwagen.

16.11.2011

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>> Du liest? Rezension auf Amazon.de
Ich habe schon viele Buchtipps erhalten. Wenn du das liest, wird es dich fesseln, ... - hat nie funktioniert.
In diesem verregneten Sommer habe ich mir diesen Titel eingepackt, da mich das Thema interessierte.
Es hat mich von den ersten Seiten an in den Bann gezogen, nachdenklich gemacht und fasziniert.
Es hat mich so gepackt, dass ich jede freie Minute im Urlaub gelesen habe, dies hat meine kleine Familie (Frau + 2 Töchter) echt überrascht.
So kannten Sie Papa bisher nicht. Als sich das Buch dem Ende näherte, war dies ein komisches Gefühl, mir ist bewusst,dass ich so schnell kein Buch (was mich interessiert) mehr finde - dies lässt mir dann aber mehr Zeit für Sport ; )

Alex
06.11.2011

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>> Aktiv laufen: Für Sie gelesen (Wir behalten für Sie den Überblick, damit Sie wissen, welches neue Laufbuch sich wirklich lohnt)

Sie laufen durch die Wüste, hangeln sich an Eiswänden in schwindelnde Höhen, umrunden mit dem Kajak Australien oder rennen quer durch Europa. Extremsportler vollbringen Leistungen im Grenzbereich menschlicher Fähigkeiten. Das Buch porträtiert zehn Extremsportler, erzählt von ihren Abenteuern und davon, wie es ihnen gelingt, sich immer wieder neu zu motivieren.

November 2011

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>> FRIZZ Das Magazin Frankfurt: Faszination Extremsport
Die eigenen Grenzen erfahren. Und sie überwinden. Darum geht es Extremsportlern. Sie fahren mit dem Rad quer durch die USA. Sie meistern einen zehnfachen Ironman oder paddeln mit einem Kajak von Kontinent zu Kontinent. Extremsportler bewegen sich und ihren Körper in einem Bereich des nahezu Unmöglichen. Diese physischen, psychischen und logistischen Höchstleistungen porträtiert die passionierte Ultraläuferin Iris Hadbawnik in ihrem Buch "Bis ans Limit - und darüber hinaus". Zehn Männer und Frauen gewähren Einblicke in ihre Welt des Sport und erklären, was sie antreibt und daran fasziniert, sich immer wieder den größten Gefahren und körperlichen Qualen auszusetzen. Packende Bilder und Informationen gibt es u.a. von Brigid Wefelnberg, die am Polarkreis und sogar auf der Chinesischen Mauer läuft. Oder von Tom Sietas, dem erfolgreichsten deutschen Apnoetaucher, der ohne Sauerstoffgerät in die tiefsten Tiefen der Meere vordringt.

11/2011

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>> Laufsport Marathon (Österreich): Buchtipps für Ausdauersportler: Bis ans Limit und darüber hinaus

Sie laufen 240 Kilometer durch die Wüste, hangeln sich an Eiswänden in schwindelnde Höhen, umrunden mit dem Kajak Australien, laufen über 4.000 Kilometer quer durch Europa oder tauchen zehn Minuten lang ohne Sauerstoffgerät unter Wasser. Extremsportler vollbringen Leistungen im Grenzbereich menschlicher Fähigkeiten. Welche Abenteuer erleben sie dabei? Was treibt sie dazu, sich gefährlichsten Herausforderungen auszusetzen? Iris Hadbawnik porträtiert zehn Extremsportler. Darüber hinaus werden die interessantesten Extremsport-Events, darunter der „Marathon des Sables“ oder das „Race Across America“, vorgestellt.

Heft 7/2011

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>> reinmein.info: Grenzen und Glücksgefühle
Ultraläufe, Extremklettern, freier Fall sind nur einige der Möglichkeiten, die Grenzen des eigenen Körpers zu erfahren und einzigartige Glücksgefühle zu empfinden. Die Frankfurter Autorin Iris Hadbawnik stellt in ihrem Buch „Bis ans Limit – und darüber hinaus. Faszination Extremsport“ Menschen vor, die Schritte gehen, die für viele ihrer Mitmenschen nicht nachvollziehbar sind.

Iris Hadbawnik, die selbst Ultraläufe absolviert, geht auf 224 Seiten der Faszination nach, die das Phänomen Extremsport wie auch Extremsportlerinnen und Extremsportler ausmacht. Wer sind diese Menschen, die ihr Leben riskieren, um den K2 zu besteigen oder so tief tauchen, wie es die eigenen Lungen hergeben? Als sie selbst vom „Virus Extremsport“ erfasst wurde, suchte sie nach Literatur, die ihr Aufschluss geben konnte über die Menschen, die zu solch überdurchschnittlichen Leistungen fähig waren. Was zu finden war, wurde andernorts als die der „ewig Gestrigen“ bezeichnet wie etwa Reinhold Messner unter den Bergsteigern.  Dann rückten Menschen wie Hubert Schwarz, Joey Kelly und viele mehr ins Rampenlicht, die entweder schon berühmt oder mit Kontinentdurchquerungen, Ultraläufen und Bergbesteigungen einen Rekord nach dem anderen brachen. Nun scheint die Zeit der Jungen und Wilden angebrochen zu sein, die bei Apnoetauchen, Base-Jumping, Free Solo oder Parkour den Ausnahmezustand suchen.

Der Autorin und Sportlerin Hadbawnik ging es jedoch eher um die Menschen von nebenan, die morgens zur Arbeit gehen, eine Familie haben und ihren Sport als Hobby betreiben. Wie jede andere Freizeitbeschäftigung, die mit Leidenschaft betrieben wird, erfordert auch jede Extremsportart viel Zeit, Disziplin und nicht unerhebliche Kosten. Sie stieß bei ihren Recherchen auf die unterschiedlichsten Menschen, die den unterschiedlichsten Sportarten nachgehen. Was sie gefunden hat, ist in dem lesenswerten und immer wieder spannenden Buch „Bis ans Limit – und darüber hinaus. Faszination Extremsport“ zusammengefasst, an dem nicht nur „Sportfanatiker“ ihre Freude haben werden.

Die Frage nach dem Warum

Für Außenstehende lautet die Frage aller Fragen natürlich: Warum setzt sich ein Mensch freiwillig solchen Anforderungen aus? Hadbawnik kann über einige erstaunliche Statements berichten: „In der Regel geht es dem Großteil der Extremsportler nicht um Schnelligkeit, nicht darum, besser zu sein als andere und diese zu besiegen. Sondern um die Frage, wo liegen meine Grenzen und wie weit kann ich gehen, bis Kopf und Körper mir sagen: „Stopp, bis hierher und nicht weiter.“ (...) Ein individuell gestecktes Ziel, das man womöglich vor wenigen Jahren selbst für unvorstellbar hielt, aus eigener Kraft zu erreichen, das ist der Reiz des Extremsports. (...)

„Es war vielmehr ein starkes inneres Bedürfnis, 2008 das erste Mal beim Race Across America (RAAM) zu starten.“ Dabei war der damals 40-jährige Dr. Michael Nehls alles andere als eine Sportskanone: Vorstand eines Biotech-Unternehmens mit einer 60-Stunden-Woche, 20 Kilo Übergewicht und auf dem besten Weg zum ersten Herzinfarkt. Dennoch hat er es geschafft, sich innerhalb von fünf Trainingsjahren dem mit knapp 5.000 Kilometern härtesten Nonstop-Radrennen der Welt, von der West- bis an die Ostküste der USA zu stellen – und diese erfolgreich zu beenden. Nach 10 Tagen, 22 Stunden und 56 Minuten erreichte er die Ziellinie.

Als einen wichtigen Lernprozess für das Leben, weit über das Sportliche hinaus, darin sehen viele ein starkes Motiv für den Extremsport. (...) „Der Reiz besteht darin, Grenzerfahrungen zu machen, erklärt er (Moderator Markus Lanz, Anmerkung der Redaktion) seine Motivation. (...) „Ich glaube“, sagt der Extremsportler Stefan Schlett, „es gibt eine Motivation, die grundsätzlich auf uns Extremsportler zutrifft: Die Suche nach Freiheit. Die Freiheit, allein zu sein, mit den eigenen Wünschen, Träumen und der nackten Angst. Und mit der Neugierde, was der menschliche Körper zu leisten imstande ist. Wir verkündigen mit unserem Tun und Handeln eine Botschaft: Do the impossible – tue das Unmögliche!“ (Quelle: Hadbawnik, Bis ans Limit, 2011, Verlag Die Werkstatt, S. 19 f.).

Bereits Hermann Hesse formulierte 1960 in einem Brief an Wilhelm Gundert: „Damit das Mögliche entsteht, muss immer wieder das Unmögliche versucht werden (Quelle: Mein Hermann Hesse – Ein Lesebuch, Hrsg. Udo Lindenberg, 2008, Suhrkamp Verlag, S.26).

Außer bei den Sportlerinnen und Sportlern selbst, fragte Hadbawnik auch bei WissenschaftlerInnen nach, die das Phänomen untersuchten. Es gebe einen Hinweis auf bestimmte Gene, die dafür sorgten, dass manche Menschen immer auf der Suche nach einem Nervenkitzel seien. Der Botenstoff Dopamin werde bei diesen risikobereiten Menschen besonders gesteuert. Andere sprächen wiederum von dem Begriff „Sportsucht“ als eine Art Krankheit. Menschen, die auf der Suche nach dem ultimativen Kick seien, wollten nicht den Alltagstrott leben, ihrer Persönlichkeitsstruktur würden erhöhte Extroversion und Neurotizismus zugeordnet.

Dass jedoch nach einer Bergbesteigung zwingend die nächst höhere oder nächst schnellere folgen müsse, sei nicht der Fall. Zwar sei etwas wie ein schwarzes Loch, wie es auch nach einer schwierigen Prüfung, zum Beispiel an der Universität vorkomme, in vielen Fällen die Folge, aber sehr oft ergäben sich ganz andere Herausforderungen, die mit Sport gar nichts mehr zu tun hätten wie eine berufliche Umorientierung, das Erlernen einer neuen Sprache oder eines Instruments.

Zehn Extremsportlerinnen und –sportler werden von Hadbawnik auf sehr persönliche Weise porträtiert. Sie erzählt von der ersten Recherche über das Kennenlernen bis zu den individuellen Ausblicken der Beteiligten. Ergänzt werden die Lebensgeschichten von einer ausführlich beschriebenen Liste der großen Extremsportevents, angefangen beim Marathon des Sables bis zum Sea Challenge Fyn, der „Tour de France der Kajakfahrer“.

Iris Hadbawnik
Bis ans Limit - und darüber hinaus
Faszination Extremsport
224 S., Paparback, zahlreiche farbige Abbildungen
ISBN 978-3-89533-765-9
19,90 Euro
Erschienen im Verlag die Werkstatt, Göttingen

Sonja Lehnert
21.10.2011

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>> Literaturmarkt.info: Sport als Barometer des Glücks

Sport macht glücklich! Frei nach diesem Motto stellt Iris Hadbawnik in ihrem Sachbuch "Bis ans Limit - und darüber hinaus" Menschen vor, die im Extremsport ihr persönliches Lebenselixier gefunden haben. Der Leser empfindet bei der Lektüre großen Respekt für Birgit Wefelnberg (Abenteuer-Läuferin), Beat Knechtle (the King of Ultratriathlon), Ines Pappert (Extremkletterin) und die anderen sieben Sportler, die in kurzen Porträts ausführlich vorgestellt werden. In einem unterhaltsamen Plauderton und gespickt mit allerlei Anekdoten erlebt man hier ein sportliches Abenteuer, das selbst einer eingefleischten Couch-Potatoe Freude bereiten wird. Das Lesen treibt einen zwar nicht den Schweiß auf die Stirn, aber treibt trotzdem den Puls ziemlich in die Höhe. Nicht zuletzt wegen der brillanten Fotos, die die Faszination am Extremsport wunderbar widerspiegeln.

Auch wenn man dies annehmen könnte - keinem der hier vorgestellten Extremsportler geht es um den Adrenalin-Kick. Es ist der Wunsch, Leistungen vollbringen zu wollen, mit denen man die Grenzen menschlicher Fähigkeiten überschreitet und dabei Glück erfahren kann. Des Öfteren muss man tief durchatmen, wenn man liest, dass ein Mensch mehr als zehn Minuten die Luft anhalten kann oder eine Strecke von 3.000 Meilen nonstop mit dem Fahrrad gemeistert wird. Für viele mag dies der absolute Wahnsinn sein, wenn sie davon hören bzw. lesen. Aber sobald diese Skeptiker dieses Sachbuch durchstöbert haben, verschwinden auch bei ihnen die letzten Zweifel. Iris Hadbawnik hält jene Lebensfreude in Worten fest, nach der man seit langer Zeit auf der Suche ist.

Alle Achtung für "Bis ans Limit - und darüber hinaus", denn dieses Werk ist eine großartige Hommage an die "Faszination Extremsport". Zugleich ist es ein Plädoyer für mehr Akzeptanz unter den Menschen, die oftmals den Kopf über Frank Hülsemann, Kurt Diemberger und Freya Hoffmeister schütteln möchte. Dafür gibt es definitiv keinen Grund. Alle zehn hier porträtierten Sportler sind verbunden durch die Liebe zum Wettkampf, der für jeden von ihnen eine Herausforderung an Psyche und Physis darstellt. Iris Hadbawnik ist damit ein Buch mit Herz gelungen. Hier lässt es sich selbst für die größten Faulpelze der Welt wunderbar träumen. Und vielleicht weckt es in ihnen auch den Sportler, der in ihrem Inneren nur auf seinen Einsatz wartet. Zu wünschen wäre es vielen jedenfalls.

Susann Fleischer
05.09.2011

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>> Rezension auf Amazon.de
Ein absolut gelungenes Buch, das dem Leser einen wunderbaren Einblick in die Welt der Extremsportler, ihre körperlichen, aber auch psychologischen Hintergründe, gibt: Wie leben diese Menschen, wie trainieren sie, wie organisieren sie ihren Tag? Iris Hadbawnik, selbst Extremsportlerin (sie ist zweimalige Ironwoman in Frankfurt), hilft dem Leser zu verstehen, warum Menschen an ihre Grenzen gehen, manchmal mit dem Risiko, ihr Leben aufs Spiel zu setzen.
Das Bild vom Verrückten, ewig Getriebenen oder Egoisten, das leider in der Bevölkerung sehr verbreitet ist, verschwindet unweigerlich beim Lesen der Geschichten über die einzelnen Sportler und der detaillierten Recherchen der Autorin nach dem "Warum".
Nicht selten führen nämlich die Wut darüber, in der eigenen Lethargie gefangen zu sein oder der Neid, sich seine eigenen großen Träume nicht erfüllen zu können, zu negativen Aussagen über den Extremsport.
Dabei handelt es sich bei diesen Sportlern um im höchsten Maß organisierte, disziplinierte und zielstrebige Menschen, die nicht selten im Berufsleben in Führungspositionen sind. Sie wollen der Normalität entkommen, indem sie etwas Besonderes tun, an ihre Grenzen gehen, das Leben spüren. Wie Reinhold Messner sagte: Im Grunde gehen wir dorthin, wo man umkommen könnte, um nicht umzukommen."
Im zweiten Teil des Buches stellt sie Extremwettkämpfe vor, sehr hilfreich für alle, die evtl. vom Sportler zum Extremsportler mutiert sind und die passende Herausforderung suchen.
Ein faszinierendes Buch, das dazu animiert, die eigenen, ganz persönlichen Grenzen auszuloten. Dabei muss man nicht unbedingt zum Extremsportler werden.

Sabine Nehls
02.09.2011

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>> Rezension auf Amazon.de: Absolut lesenswert
Allein der Titel "Bis an Limit - und darüber hinaus" haben mich schon begeistert dieses Buch zu lesen.

Da ich selber Sportler bin und auch schon über diverse Wettkämpfe erfahren durfte, wie es sich anfühlt an seine eigenen Grenzen zu gehen, ist dieses Buch für mich eine Art Motivationsschub pur.

Die einzelnen Sportler die Ihre Erfahrungen, Erlebnisse usw. in diesem Buch wiedergeben motivieren einen sehr.

Das Buch ist genial und sollte sich zumindest in jedem Bücherregal eines Sportlers und Menschen befinden der seine eigene Komfortzone verlassen möchte.

Ein Dank besonders an die Autorin, die es mir durch dieses Buch ermöglicht hat, über solche positiven Menschen zu lesen und mehr zu erfahren.

Daniel
23.08.2011

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>> Rezension auf Amazon.de: Gänsehautalarm
Ein Buch, das schon ab der ersten Seite Spaß macht zu lesen.
Bereits ab dem Vorwort ist es spannend geschrieben.
Zudem ist das Buch übersäet mit Gänsehautattacken. Beginnend von den eigenen Emotionen der Autorin bei einem Ironman als damalige Zuschauerin, bis hin zu den schier unmöglichen Leistungen der 10 portraitierten Sportlern - die diese vollbringen, obwohl sie noch als Ärzte, Professoren oder alleinerziehende Mütter voll im Arbeitsleben stehen.
Es ist einfach Wahnsinn...einfach Leidenschaft...einfach, das Leben pur", wenn man nach dem Vollbrachten über die Ziellinie schreitet. So fiebert man als Sportler selbst beim Lesen schon seinem eigenen nächsten Wettkampf entgegen.
Aber Achtung !!!
Dieses Buch macht ein unruhiges Sitzleder, weil, man sofort mit irgendeiner sportlichen Aktivität beginnen möchte.
Und zusätzlich ist das Buch mit dieser sportlichen Vielfalt auf jeden Fall eine Rarität unter den Sportbüchern.
Für denjenigen, der Bewegung und Sport in jeglicher Form liebt, ein absolutes Muss.

owe
17.08.2011

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>> Badische Zeitung: "Reinlesen"

Gerlinde Kaltenbrunner will alle Achttausender der Erde ersteigen, Michael Nehls fuhr mit dem Rennrad nahezu nonstop quer durch die USA, Brigid Wefelnberg rannte durch die Sahara: Das sind nur drei Extremsportlerinnen und -sportler aus Baden, die in Iris Hadbawniks Buch "Bis ans Limit" zu Wort kommen. Es ist ein Buch, das eine Antwort sucht auf die Frage, warum Menschen an ihre Grenzen gehen bei dem Versuch, etwas Außergewöhnliches zu leisten. Die Versuche finden statt unter dem Oberbegriff des Sports, es geht um körperliche Höchstleistungen, extreme Strapazen, die Überwindung von Todesangst und die Bereitschaft, für die Erfüllung eines Traumes das eigene Leben zu riskieren. Hadbawnik fragt, was Extremsportler motiviert, warum sie bis ans Äußerste gehen wollen und darüber hinaus. Sie sammelt Geschichten von Menschen, die der Erfüllung eines Zieles alles unterordnen, die von Außenstehenden häufig für Spinner gehalten werden und die nach immer neuen Herausforderungen streben. Sie wollen dorthin gehen, wo vor ihnen noch keiner war, manche mit äußerstem Egoismus. Sind es stets Helden? Selber lesen.

Andreas Strepenick
13.08.2011

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>> Rezension auf Amazon.de: GROSSARTIG! LESENSWERT!
Direkt die ersten Seiten haben mich total gefesselt! Gleich bei der Erzählung über die erste Sportlerin lief mir ein Schauer der Freude und gleichzeitig tiefen Respekts über den Rücken und so reiht sich eine faszinierende Sportlergeschichte an die naechste. Ein bisschen verrückt sind die schon, aber nicht wahnsinnig. Die Geschichten und Lebenswege der Athleten klingen wie eine Selbstverständlichkeit und kommen mit einer Leichtigkeit rüber, die total ansteckt. Ich hatte fast das Gefühl mit dabei zu sitzen und lauschen zu koennen. Mit detaillierten Hintergrund Infos, klassischen Tatsachen, Charme und Witz werden alle Sportlergeschichten einzigartig und in der Summe ergeben sie dann noch ein wunderbares Gesamtbild. Das Buch animiert, inspiriert und lässt mich als Hobbyläuferin mein Laufen unter einem anderen Blickwinkel sehen. Ein Buch nicht für das extreme, sondern für das EINZIGARTIGE was in jedem steckt!
GROSSARTIG! LESENSWERT!

PeBe
12.08.2011

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